Arbeitsweise

Geotechnisch umfassend beraten und die Gründungskosten reduzieren durch:

- Ausreichende Baugrundaufschlüsse
Der Umfang und die Art der Baugrundaufschlüsse werden so gewählt, dass das Baugrundrisiko minimiert wird und die Erkenntnisse über den Baugrund und dessen Festigkeiten optimiert werden.

- Optimale Baugrundaufschlüsse
Der Schwerpunkt unserer Baugrundaufschlüsse sind Drucksondierungen. Aus den fortlaufend erfassten Messwerten der Baugrundfestigkeit können wir Baugrundprofile interpretieren, so dass mit einem Aufschlussverfahren Aussagen über Baugrundfestigkeiten und Baugrundschichtung ermittelt werden.

- Setzungsberechnungen statt Setzungsschätzungen
Unsere Gründungsvorschläge basieren auf nachprüfbaren Setzungsberechnungen, die in jedem unserer Baugrundgutachten enthalten sind. Nur so sind bei den gering tragfähigen Böden, mit denen wir überwiegend zu tun haben, wirtschaftliche Flachgründungen realisierbar. Die Steifezahlen des Baugrundes werden wirklichkeitsnah aus Drucksondierungen und Laborversuchen unter Heranziehung unserer Datenbank ermittelt. Damit schaffen wir die Basis für eine realistische Ermittlung der zu erwartenden Setzungen.

- Pfahltragfähigkeiten auf der Grundlage von Probebelastungen
Wo eine Flachgründung auch aufgrund von umfangreichen Setzungsberechnungen nicht mehr möglich ist, müssen Pfahlgründungen gewählt werden. Unsere Baugrundgutachten enthalten Nachweise der äußeren Tragfähigkeit von Pfählen. Dafür haben wir ein Bemessungsverfahren entwickelt, das auf der statistischen Auswertung von über 500 statischen Probebelastungen unterschiedlicher Pfahlsysteme basiert und Angaben über das Setzungsverhalten der Pfähle enthält. Die damit ermittelten Pfahltragfähigkeiten sind höher als die Normwerte und verbessern somit die Wirtschaftlichkeit Ihrer Gründung.

- Vorbelastung zur Baugrundverbesserung
Bei zahlreichen Vorbelastungsmaßnahmen von gering tragfähigen Böden haben wir aus den gemessenen Setzungen Steifezahlen ermittelt. Im Zusammenhang mit Drucksondierungsergebnissen haben wir Abhängigkeiten zwischen Steifezahlen und Spitzendrücken gefunden, die es uns ermöglichen, aus den Drucksondierungen wiederum Steifezahlen abzuleiten für unsere Setzungsberechnungen.
Aus dem Ergebnis von über 100 Vorbelastungsmaßnahmen wurde ein Berechnungsverfahren zur Bestimmung des Zeit-Setzungs-Verlaufes ermittelt. Die dabei gefundenen Werte führen zu kürzeren Vorbelastungszeiten gegenüber dem klassischen Verfahren nach der Konsolidierungstheorie. Daher konnten wir bei allen bisherigen Vorbelastungsmaßnahmen auf kosten- und zeitintensive Vertikaldrains verzichten.


Grundbaulabor Bremen · Ingenieurgesellschaft für Geotechnik mbH · Kleiner Ort 2 · 28357 Bremen · Tel. +49 (0) 421 - 20 77 00

site recreated and hosted by System Welt